Bekanntlich wurde Anfang des 20. Jahrhunderts die Armbanduhr als Instrument für Piloten erfunden, das seinerzeit die Taschenuhr ablöste. Später waren nicht nur Uhren gefragt, die die Zeit anzeigten, sondern solche, die gleich zwei Zeiten anzeigten: die GMT-Uhren. Ihre Historie reicht bis in die 1950er zurück, als der zivile und wirtschaftliche Luftverkehr internationaler und vor allem stetig mehr wurde. Piloten benötigten daher die Zeitzone ihres jeweiligen Ziellandes und die GMT-Uhren wurden erfunden. Sie zeigten ursprünglich eine sekundäre Zeitzone auf GMT-Basis, also Greenwich Mean Time, der universellen Zeit am Nullmeridian in London. Der Pilot konnte anhand derer jede beliebige Zeit der Zielzone ablesen bzw. errechnen.
Heutzutage hat die UTC, die sogenannte koordinierte Weltzeit, die GMT-Zeit abgelöst. GMT-Uhren haben ihre traditionsreiche Bezeichnung behalten, zeigen nun aber stets eine zweite, individuellere, oftmals durch Drehen der Lünette auf Wunsch einstellbare Zeitzone an – unabhängig von der Greenwich Mean Time. Longines gehört zu den Pionieren in der Uhrenherstellung für die Luftfahrt und trägt dem eigenen Erbe mit zahlreichen Fliegeruhren Rechnung. Die neuen Modelle erweitern daher die beliebte Kollektion HydroConquest und erscheinen je im 43-Millimeter-Gehäuse.