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< H. Moser & Cie 
07.04.2011
ZENITH CHRISTOPHE COLUMBUS

Die Schönheit gewagter Komplikation

Ich freue mich Ihnen als einziger Juwelier in Deutschland dieses Meisterstück der Uhrmacherkunst in unseren Räumen zu präsentieren. Unsere Chrostoph Columbus wird ab Mai bei uns in Schwabing zu besichtigen bzw. zu erwerben sein. Es wurden nur 25 dieser faszinierenden Tourbillons in Roesègold hergestellt.

Ihr

Manfred Hilscher

 

 Christoph Columbus - Zenith

- Ein Meilenstein in der mechanischen Uhrmacherkunst

- Inspiriert von den legendären Marinechronometern

- Die welt weit erste Grande Complication: Tourbillon mit gyroskopischem Käfig,
der die flache Lage des Regulierungsorgans garantiert.

- 166 Bauteile im Regulator, 10 konische Triebe & 2 Drehachsen

- Limitierte und nummerierte Auflage von 25 Stück / je in Rosé-, Gelb- oder
Weißgold erhältlich

Uhrwerk

- Academy 8804, Handaufzug

- Einzigartiger Tourbillon mit
gyroskopischem Käfig, der für die horizontale Lage des Regulierungsorgans sorgt

- Gyroskopischer Käfig aus 166 Bauteilen, 10 konischen Triebe (mit 6 sphärischen Trieben) & 6 Kugellagern

- Lagersteine: 45

- Frequenz: 36.000 Halbschwingungen pro Stunde – (5 Hz)

- Gangreserve: 50 Stunden

 

Funktionen

- Exzentrierter Stunden- und Minutenzeiger bei 12 Uhr

- Selbstregulierendes gyroskopisches Modul bei 6 Uhr

- Kleine Sekunde bei 9 Uhr

- Gangreserveanzeige bei 3 Uhr

 

Gehäuse, Zifferblatt & Zeiger

- Rosegold 750/000

- Durchmesser: 45 mm

- Uhrenglas und Gehäuseboden: Erhabenes, beidseitig entspiegeltes, gewölbtes Saphirglas über dem gyroskopischen Modul

- Wasserdichtigkeit: 30 ATM

- Abgerundetes silbernes Zifferblatt mit „Grain d’Orge“- und gerader„Clou de Paris“- Guillochierung auf dem kleinen Sekundenzähler

- Zeiger: Gebläuter Edelstahl

 

Kleines Extra fürTechnik-Liebhaber
Die Ganggenauigkeit einer klassischen Uhr variiert je nach ihrer Lage. Die Schwerkraft zieht die Bauteile der Hemmung an, und diese funktionieren, je nachdem aus welcher Richtung sie angezogen werden, nicht genau gleich. Die Reibung zwischen den verschiedenen Bauteilen unterscheidet sich ebenfalls und die Schwingungsweite der Unruh kann gestört, das heißt vergrößert oder verkleinert werden. Die optimale Position für eine Hemmung ist die horizontale Position, da sie die beste Schwingungsweite für die Unruh erzeugt und sich die Schwerkraft senkrecht auswirkt, ohne die Drehung zu beeinträchtigen.

Der Bedarf an präziseren Uhren für die Schifffahrt führte zu der Erfindung des Marinechronometers, in dem das gesamte Uhrwerk kardanisch aufgehängt ist und seine horizontale Lage, trotz der Schiffsbewegungen, beibehält. Dies war der einzige Weg, eine chronometrische Präzision zu erlangen, mit der man die eigene Position auf See zuverlässig berechnen konnte, zum Beispiel durch den Vergleich des örtlichen Sonnenhöchststands mit der Weltzeit (GMT). Als die Präzision dann auch für Taschenuhren an Bedeutung gewann, konnte nicht auf die gleiche Art vorgegangen werden, da sonst ein 50 mm großer Mechanismus in derTaschenuhr hätte Platz finden müssen.

Auf der Suche nach einem System, welches die senkrechte Lage einer Uhr in der Tasche garantiert und bei dem sich nur die Welle nach rechts oder links lehnt, wurde die Tourbillon-Uhr erfunden. Diese Komplikation verhindert nicht, dass positionsabhängige Fehler auftreten, sondern gleicht diese einmal in der Minute über die 4 senkrechten Achsen aus. Da sich die Lage der Uhr nicht viel verändert, wird sie auf diesen bestimmten Durchschnitt eingestellt. Jedoch ist die permanent senkrechte Lage, wie oben erwähnt, nicht die optimale Position.

Mit dem Aufkommen der Armbanduhren gab es plötzlich, aufgrund des horizontalen Zifferblatts, das nach unten oder oben zeigt, noch mehr Arten die Uhr zu positionieren. Klassische Tourbillons korrigieren weiterhin 4 von 6 Positionen und verbessern so die Präzision, wenn auch nur teilweise. Geneigte Tourbillons oder Gyrotourbillons gleichen mehrere Positionen aus, liefern jedoch immer noch nur den Durchschnitt verschiedener Fehler und befinden sich nur kurz in einer horizontalen Lage. Daher bestand der letzte Schritt darin, die beste Lösung, die der horizontalen Hemmung, an die Armbanduhr anzupassen.

Um die Konstruktion eines riesigen Mechanismus zu vermeiden, wird nur der bewegungsempfindlichste Teil kardanisch aufgehängt. Er profitiert so von einer mehr oder weniger konstanten horizontalen Lage und zudem von einem leichten gyroskopischen Stabilisierungseffekt der Unruh. Trotzdem war es notwendig, ein System zu entwickeln, das beide Teile des Uhrwerks verbessert – jenen Teil, welcher der Position des Handgelenks folgt, und den Teil, der kardanisch aufgehängt ist –, damit sie weiterhin perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Diese perfekte Koordination wird in sehr eleganter Weise mit dem von ZENITH patentierten „Zero-G Tourbillon“-Modul erreicht. In diesem System nutzt ein Getriebe die Drehungen der Käfigachsen, während ein anderes, das Ausgleichsgetriebe, sofort alle relativen Bewegungen der verschiedenen Elemente ausgleicht.

Der Rhythmus des, von den Bewegungen des Handgelenks angetriebenen Räderwerks, das die Zeit anzeigt, wird auf die Hemmung übertragen. Diese befindet sich wiederum innerhalb des Käfigs, der permanent versucht seinen von der Schwerkraft definierten Gleichgewichtspunkt zu finden. Wenn die Uhr so bewegt wird, dass der Käfig beginnt, sich auf seinen Achsen zu drehen, kompensiert das Koordinationssystem diese Rotation, und die Zeiger zeigen weiterhin unabhängig von der Geschwindigkeit der Richtung dieser Drehung die richtige Zeit an.

Aus all diesen Gründen erachtet die Manufaktur ZENITH dieses System, verglichen mit den bereits existierenden Tourbillon-Systemen, als die ultimative Entwicklung.

 

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